Ihr Weg zu uns

Wir helfen Ihnen bei Ihrem beruflichen Einstieg

Unser Einzugsgebiet erstreckt sich auf die im Rhein-Kreis Neuss liegenden Städte und Gemeinden Greven­broich, Jüchen, Dormagen, Rommerskirchen, Kaarst und Korschenbroich.

Wenn Sie sich für eine berufliche Förderung und Tätigkeit bei uns in den VARIUS Werk­stätten interessieren, sind die Mitarbeitenden des Reha-Teams in der Agentur für Arbeit Mönchen­glad­bach erster Ansprech­partner (Terminabsprache unter Telefon:01801/555111).

Falls Sie bereits eine Erwerbsminderungsrente beziehen, können Sie auch direkt bei Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger einen Antrag auf berufliche Rehabilitation stellen.

Sie können aber auch direkt Kontakt zu den VARIUS Werk­stätten aufnehmen und wir helfen Ihnen gern weiter.

Berufliche Bildung

Ihr Einstieg in die Arbeit in Werkstätten

Unser gemeinsames Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit und die Persönlichkeitsentwicklung so zu fördern, dass Sie eine geeignete Beschäftigung im Arbeitsbereich der VARIUS Werkstätten oder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt finden. 

Der Bereich berufliche Bildung ist wie eine Art Ausbildung in unseren Werkstätten. In bis zu zwei Jahren werden Fertigkeiten und Grundkenntnisse verschiedener Arbeitsfelder vermittelt. Das Angebot orientiert sich an Ihren Eignungen und Neigungen.

Die berufliche Bildung wird in unterschiedlichen Arbeitsfeldern und in begleitenden Unterrichtsveranstaltungen durchgeführt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zu praktischen Arbeitserprobungen in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes, mit denen die Werkstatt eng zusammen arbeitet. Die berufliche Bildung kann auch in betriebsintegrierten Bildungsplätzen absolviert werden.


Eingangsverfahren

Im Eingangsverfahren, das in der Regel drei Monate dauert, wird geprüft, ob die VARIUS Werkstätten die geeignete Einrichtung zur Teilhabe am Arbeitsleben sind und für welche Arbeitsfelder Sie sich interessieren und welche geeignet für Sie sind. Über mögliche Praktika in unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen können Sie herausfinden, welche Aufgaben Ihnen gefallen und zu Ihren Fertigkeiten passen. 

Bildungsplan

Nach den Praktika und der ersten Zeit bei uns, entscheiden wir gemeinsam, in welche Richtung die berufliche Bildung gehen soll. Zusammen entwickeln wir einen Bildungsplan. Dieser bezieht Ihre persönliche Bildungsfähigkeit ebenso ein wie den Bildungsrahmenplan für das jeweilige Tätigkeitsfeld.

Übergang in die Praxis

Regelmäßige Praktika im für Sie passenden, ausgewählten Tätigkeitsbereich ermöglichen Ihnen einen Einstieg in Ihre Arbeit. Der Übergang von der Theorie in Ihre praktische Arbeit fällt so oft leichter. 

Arbeitseinstieg

Der Einstieg in Ihren Arbeitsbereich verläuft parallel zur beruflichen Bildung. Meist beginnen Sie drei Monate vor dem Ende der überwiegend theoretischen Bildung aktiv in Ihrem Tätigkeitsbereich. Das ist sinnvoll, weil einige Aufgaben nur im Arbeits- und Produktionsbereich selbst erlernt werden können, das Arbeiten an bestimmten Maschinen zum Beispiel.

Beruflicher Einstieg für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen

Ein spezielles Angebot für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen bieten wir in unserer Betriebsstätte Phoenix an.

Mit einem separaten Berufsbildungsbereich und vier verschiedenen Arbeitsfeldern ist dort der Einstieg oder die Wiedereingliederung in das Arbeitsleben für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen möglich.
Unter Berücksichtigung der individuellen Fähigkeiten und Neigungen der Mitarbeitenden werden berufliche Perspektiven entwickelt und gefördert.
Im Rahmen der Rehabilitation soll der Umgang mit der psychischen Beeinträchtigung im Arbeitskontext verbessert und die berufliche Wiedereingliederung unterstützt werden. 

Während des Eingangsverfahrens und des Berufsbildungsbereiches erhalten die Maßnahmeteilnehmer ein Ausbildungs- oder Übergangsgeld vom jeweiligen Rehabilitationsträger.

Ihre Ansprechpartner

Elena Verhaeghe

Sozialer Dienst, Aufnahmeanfragen in den Arbeitsbereich

Meik Kober

Fachbereichsleitung Berufliche Bildung und Phoenix